Für Steinau
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Pressemitteilung:

19. November 2016

Kommentar zu Meldung "Uffeln hätte gerne mehr Bauplätze"

Die SPD Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung in Steinau ist überrascht über die Äußerung des parteiunabhängigen Bürgermeisters Malte Jörg Uffeln, dass „die Entscheidung zunächst den südlichen Teil unabhängig vom nördlichen Teil zu entwickeln, sich als Fehlentscheidung erweist“. Diese Äußerung ist schlichtweg unlauter und geht an den Tatsachen vorbei. In den Ausschusssitzungen haben sich alle Stadtverordnete lange mit diesem Thema beschäftigt. Herr Bürgermeister Uffeln hat regelmäßig berichtet, dass er mit den privaten Eigentümern gesprochen habe, sogar mit einem spazieren war, damit diese einer Veräußerung zustimmen. Diese waren nach dessen Bericht nicht einmal bereit, einer Umlegung zuzustimmen. Allein aus diesem Grunde hat sich die Stadtverordnetenversammlung sodann entschlossen, lediglich für den südlichen Teil Baurecht zu schaffen, damit auch zeitnah und ohne des Risikos von Verzögerungen durch einen Rechtsstreit, auf den es sonst wohl herausgelaufen wäre, dort gebaut werden kann. Andernfalls wären wir hiervon noch weit entfernt. Also war dies in Hinblick auf die entsprechenden damaligen Berichte und Aussagen des Bürgermeisters Uffeln die einzig richtige Entscheidung und keineswegs eine Fehlentscheidung. Statt hier indirekt wieder die Schuld den Stadtverordneten zuzuschieben, hätte der Bürgermeister vielleicht besser und intensiver mit den privaten Eigentümern verhandeln sollen.

Auch nehmen wir mit Verwunderung zur Kenntnis, dass in der Innenstadt eine steigende Nachfrage nach Neubauwohnungen und Wohnungen zu bezahlbaren Preisen spürbar sei. Hier erinnern wir an unseren Antrag zu dem vom Main-Kinzig- Kreis aufgelegten Programmes zum preisgünstigen Wohnungsbau, wo der Bürgermeister vor wenigen Monaten noch berichtet hat, in Steinau gebe es keinen Bedarf. Vielleicht sollte der Bürgermeister Uffeln sich in Bezug auf Entwicklungen sich nicht wie zuletzt in der Stadtverordnetenversammlung darauf berufen, dass er keine Glaskugel habe, sondern einfach mal den vorausschauenden Stadtverordnetenbeschlüssen folgen und diese nicht einfach abtun. Vielleicht nutzt er ja jetzt noch die Chance in Bezug auf das Kreisprogramm. Noch ist es nicht zu spät.

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