Bürgermeister Walter Strauch ging auf die ehemals geplante Evanthalle im Industriegebiet Nord ein. Da die Feuerwehr mehr Fläche benötigt habe, wären die Parkmöglichkeiten hier sehr begrenzt. Zudem könne die Halle gut vom Bauhof genutzt werden. „Wenn wir das alte Feuerwehrgerätehaus nicht behalten, dann wird es in Steinau niemals ein Vereins- und Jugendhaus geben", so der Rathauschef, der einen Verkauf der Gebäude als „vergebene Chance" bezeichnete.
Für die Eventhalle wären rund 450000 Euro durch ein Anspardarlehen vorgesehen, für das keine Zinsen gezahlt werden müssten. Nun gelte es auszuloten, was die Vereine an Eigenleistung bringen könnten. Das Eternitdach müsste herunter, die Fußböden ausgetauscht und eine Heizung nach modernster Technik eingebaut werden. In der ehemaligen Fahrzeughalle, die für rund 250 bestuhlte Personen Platz bieten würde, soll eine feste Bühne installiert werden. „Eine feste Bühne spart uns Auf- und Abbaukosten bei Veranstaltungen", so Strauch.
Wichtig ist dem Bürgermeister auch, dass es wieder Räume für die Jugend gibt. „Als bedeutende Stadt leisten wir uns den ‚Luxus' keine Jugendarbeit anzubieten", erklärte er. Die Vereine, die Räume beanspruchen, sollen eine kleine Abgabe leisten. Man besprach bei einem Rundgang die eventuell künftige Raumaufteilung, und erklärte, dass man prüfen lassen will, ob das Dach nicht aufgestockt oder der Fußboden in der Fahrzeughalle angehoben werden kann.
Text und Foto: Margit Strott-Heinrich








