„Es gab bei der letzten Wahl nicht genug Kandidaten für den Ortsbeirat", erklärte Jürgen Schmitt, Vorsitzender der SPD-Fraktion. Anstelle des Ortsvorstehers sollte auf Anregung der SPD ein Beauftragter ernannt werden. Dies sei aber aus verwaltungstechnischen Gründen nicht möglich gewesen. Wie Schmitt betonte sei es wichtig, dass Seidenroth nach der nächsten Kommunalwahl, wieder einen eigenen Ortsbeirat bekomme. Dabei wolle die SPD bei der Kommunalwahl 2011 nach Möglichkeit wieder mit einer eigenen Kandidatenliste antreten, werde aber auch die Aufstellung einer gemeinsamen Liste von interessierten Bürgern unterstützen, falls dies die einzige Möglichkeit sei, wieder einen Ortsbeirat für Seidenroth zu bekommen.
Mit den regelmäßigen Ortsbegehungen wolle die Fraktion sich einen Eindruck von dem örtlichen Geschehen verschaffen, sagte Schmitt, der zusammen mit Margot Dernesch der SPD-Fraktion vorsteht. Eines der Ziele, welche die Sozialdemokraten ins Auge gefasst hätten, sei die Erneuerung der schadhaften Landesstraße zwischen der Innenstadt und Seidenroth. Hierzu habe die SPD schon vor einiger Zeit einen entsprechenden Antrag in der Stadtverordnetenversammlung gestellt, der auch einstimmig verabschiedet worden sei.
Bürgermeister Walter Strauch (SPD) sagte, dass die Stadt diesbezüglich mit dem Amt für Straßen- und Verkehrswesen in Verbindung stehe. Es gebe aber von dort keine verlässliche Auskunft. Jederzeit möglich sei eine „Überraschungsmaßnahme". Der Bürgermeister ging auf geplante Projekte in Seidenroth ein. So sei zur Verbesserung der Abwassersituation der Bau einer Gewässerkreuzung in der Ortsmitte erfolgt.
In Planung sei der Ausbau der Spessartstraße. Diesbezüglich soll eine Bürgerversammlung stattfinden. Auch habe die Stadt Mittel für Verbesserungen am Gemeinschaftshaus zur Verfügung gestellt.
Strauch dankte der Jagdgenossenschaft, die Gelder für den Wegebau zur Verfügung stelle. Wie Strauch erklärte, müsse auch noch einiges an der örtlichen Kanalisation getan werden. In Planung sei ein Regenrückhaltebecken unterhalb von Seidenroth.
Einen positiven Eindruck gewannen die SPD-Mitglieder vom Freizeitgelände am Sportplatz in Seidenroth. Die Anlage mit Schutzhütte, Grillhütte und Spielplatz befindet sich in einem guten Zustand. Sie wird von der Seidenrother Vereinsgemeinschaft, insbesondere vom Männergesangverein, unterhalten und gepflegt, allen voran von dessen Vorsitzendem Erich Fröhlich. Er ist auch Ansprechpartner für Vermietungen. Eine weitere Station war die Seidenrother Warte. Diese wurde im Jahr 2006 durch den städtischen Bauhof neu errichtet und gehört zusammen mit der Bellinger und Marborner Warte sowie der Ohlwarte zum Steinauer Wartenweg.
Wie Bürgermeister Walter Strauch betonte, sei die Warte mittlerweile ein beliebtes Ziel von Wanderern. Abschließend dankten die Fraktionsmitglieder dem örtlichen Ansprechpartner der Steinauer SPD, Erich Schmidt, für die
Text und Foto: Fritz Christ








