Gleich zu Beginn sprach Helmut Stein das Gebäude der alten Schule an. Dieses sei nichts mehr bewohnt und nach einem Wasserschaden in sehr schlechtem Zustand. Es gebe auch keinerlei Nutzungsmöglichkeiten mehr. Deshalb sei ein Abriss des Gebäudes sicherlich die sinnvollste Lösung. Die Glocke im Turm und das alte Uhrwerk solle allerdings auf irgendeine Art und Weise erhalten werden. Hier regte die Fraktion an, diesen Punkt nochmals im Ortsbeirat von Sarrod zu besprechen und über die Bedarfsmeldung entsprechende Mittel für den Haushalt zu beantragen.
Der Rundgang führte die Fraktion weiter in das Dorfgemeinschaftshaus. Hier erläuterte Helmut Stein die vielfältige Nutzung des Gebäudes, das unter anderem auch als Andachtsraum genutzt werde, da es in Sarrod keine Kirche gebe. Auch bei Festen auf dem benachbarten Festplatz werde das Dorfgemeinschaftshaus mit genutzt. Für den Jugendraum im Untergeschoss müsse allerdings noch der separate Zugang und ein eigenes WC geschaffen werden. Diese Maßnahmen seien aber bereits im städtischen Haushalt vorgesehen und sollen in Absprache mit dem Ortsbeirat von Sarrod umgesetzt werden. Die universelle Nutzung des Gebäudes wurde von den Fraktionsmitgliedern ausdrücklich gelobt.
Auf ihrem Rundgang nahm die Fraktion auch die neu gemachte Ortsdurchfahrt in Augenschein. Hierzu betonte Helmut Stein, dass diese wirklich gelungen sei.
Allerdings müsse durch die Straßenbaumaßnahme der Platz für ein Kreuz am Ortsrand noch umgestaltet werden. Am Sarroder Dorfplatz fand die Ortsbegehung ihren Abschluss. Der Dorfplatz entstand vor einigen Jahren auf Initiative des früheren Stadtrats Karl-Heinz Willführ.
Den Platz schmückt ein Gastgeschenk der ungarischen Patengemeinde Sarród. Dabei handelt es sich um eine Holzsteele mit den Wappen der beiden befreundeten Orte. Auf diesen Platz, der in Eigenleistung erstellt worden sei, könne man in Sarrod zu recht Stolz sein lobte SPD Fraktionsvorsitzender Jürgen Schmitt abschließend das hohe ehrenamtliche Engagement der Sarroder Bürger.








